Kurzantwort
Düsseldorf hat seinen Wärmeplan am 18. Juni 2026beschlossen. Er legt fest, wo die Stadt Fernwärme ausbauen will (vor allem Teile der Innenstadt) und wo dezentrale Lösungen wie Wärmepumpen die Hauptrolle spielen.Für Eigentümer entstehen daraus keine Pflichten – weder zu einer Heiztechnik noch zum Fernwärmeanschluss.
Der Plan beschreibt eine große Aufgabe: Laut Stadt stammen rund 92 Prozent der Endenergie für Wärme aus fossilen Quellen, vor allem Erdgas. Etwa 63 Prozent des beheizten Gebäudebestands wurden 1970 oder früher errichtet. Für das Ziel einer klimaneutralen Wärmeversorgung bis 2045 – die Stadt selbst strebt Klimaneutralität bis 2035 an – müssen also viele Bestandsgebäude umstellen.

